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25.07.2017

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Dr. Wolfgang Bohn: Nochmals Wahnsinn WKA Blasbach

Der neue Ortsbeirat Blasbach ist windkraftkritisch. Er will, daß die Stadt Wetzlar einen eigenständiges unabhängiges Gutachten erstellt, um die Windhöffigkeit und Lärmbelästigung für die Anwohner zu überprüfen.
Der alte Ortsbeirat hatte seinerzeit der Windkraftanlage zugestimmt und somit die Fehlprojektierung in Gang gesetzt. In der 11. Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 16.5.2017 wurde angefragt, ob die Stadt Wetzlar in dieser Sache nochmals aktiv würde. Antwort des Stadtrates Kortlücke:
„Von Seiten des Magistrates wird nicht beabsichtigt, eigene Gutachten zum Windprojekt in Auftrag zu geben“.
Im letzten Klartext wies der NPD Fraktionsvorsitzende auf all die Ungereimtheiten in Bezug auf die Windkraft in Blasbach hin.Resumee: Die Windkraftanlage in Blasbach ist energetisch ineffizient und gesundheitsbelastend für Mensch und Tier und eine verbrecherische Waldbodenbelastung. Der Unsinn treibt Blüten! Jetzt soll auch in Hermannstein noch eine Windparkanlage hingestellt werden.
Dr. Wolfgang Bohn


 

Zur Verdeutlichung veröffentlichen wir  einen nicht von der WNZ abgedruckten Leserbrief:
Leserbrief, zu ihrem WNZ Artikel
„Grünes Licht für Windkraftgebiete“ vom 12.11.2016
Die Energiewende beruht heute auf realitätsfernen Träumen oder auf absichtlichem Schwindel. Die „Experten“ der alternativen Energieerzeugung haben ein Ökomodell entwickelt und dafür einen idealen Ökostandort auf der Kanareninsel „El Hierro“ gefunden, die damit autark werden sollte. Hier bläst der Passatwind nahezu das ganze Jahr gleichbleibend mit einer Geschwindigkeit von gut 6m/s . Die angeblichen Vorteile wurden mit der üblichen Propaganda angepriesen und die Einsparung von vielen Tonnen „Treibhausgasen“ angekündigt. Natürlich wurde durch die Nutzung der Windenergie auch noch eine Strompreisreduzierung von 23 Prozent versprochen.
Die Anlage besteht aus 5 Windrädern mit einer Gesamtleistung von 11,5 Megawatt. Auch ein Pumpspeicherkraftwerk wurde gebaut, dessen Pumpen mit überflüssigem Windstrom gespeist werden. Damit soll eine etwaige Differenz zwischen Stromerzeugung und Verbrauch ausgeglichen werden. Doch das Ergebnis nach 19 Monaten war ernüchternd.
Für die 7000 Bewohner wurden ca. 85 Millionen Investitionskosten ausgegeben. Nur an einem Tag wurde für 2 Stunden eine Bedarfsdeckung von 100 Prozent erreicht, in der übrigen Zeit waren es nur 30 bis 55 Prozent !
Die fehlende Energie mußte daher das alte Schwerölkraftwerk liefern. Außerdem kam es zu ständigen Problemen mit der Netzstabilität, die mit der Anlage nicht beseitigt werden konnten.
Die versprochene Strompreissenkung blieb aus und der Preis stieg vom Landesdurchschnitt mit 24 Cent auf 81 Cent pro KWh. Damit wurde der Traum von der unabhängigen Energieversorgung buchstäblich vom Winde verweht.

Wilfried Schneider

Quellen: NZZ – Zeitung,
EIKE – Europäisches Institut für Klima und Energie

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