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22.11.2017

Lesezeit: etwa 1 Minute

Was unternimmt die Straßenverkehrsbehörde, um den Gefahrenschwerpunkt im Westend, T-Kreuzung Kalsmuntstr./ Phönixstr. zu entschärfen?

Anfrage der NPD-Fraktion in der Fragestunde der Stadtverordnetenversammlung am 16.11.2017 durch den stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Thassilo Hantusch

Sehr geehrter Herr Stadtverordnetenvorsteher Udo Volck,

sehr geehrte Damen und Herren,

am 28.02.2017 hatten wir folgenden Prüfantrag eingereicht:

Bremsschwellen und/oder Spiegel im Stadtteil Westend, T-Kreuzung Kalsmuntstr./ Phönixstr.

Der Magistrat möge die Kosten für die Anbringung von Bremsschwellen / Bremshügel und/oder Spiegel im Westend im T-Kreuzungsbereich Kalsmuntstr./ Phönixstr. ermitteln. In die Prüfung soll der Magistrat den Stadtteilbeirat in die Planungen miteinbeziehen und in den Ausschüssen über das Ergebnis berichten.

Begründung:
Die Rollstuhlfahrer, die von der oben liegenden Seniorenresidenz kommen, können die von links kommenden Autofahrer nicht oder erst sehr spät sehen, so dass es schon des öfteren zu fast Zusammenstöße gekommen ist. Es soll auch schon Unfälle gegeben haben.

Dies wird von Anwohnern berichtet. Daher stellt der Bereich einen Gefahrenschwerpunkt dar.

Dieser Prüfantrag wurde zurückgewiesen und direkt an den Oberbürgermeister weitergeleitet, da die Straßenverkehrsbehörde von ihm geleitet wird und die Kontrollfunktion nicht der Stadtverordnetenversammlung unterliegt.

Am 22.09.2017 soll es zum wiederholten mal zu einer Kollision eines Rollstuhlfahrers mit einem PKW gekommen sein.

Was hat die Straßenverkehrsbehörde unternommen bzw. wird unternehmen, um den Gefahrenschwerpunkt zu entschärfen?

Es sind bereits 1 Kommentare zu diesem Eintrag vorhanden.

#1
02.02.2018 15:03   
Karin   
Hallo, mich interessiert die Lösung zu diesem berechtigten Problem. Spiegel wären eine Möglichkeit, aber ob die Rollstuhlfahrer dann wirklich schnell genug wieder von der Straße sind, ist damit nicht sichergestellt, wenn ein Auto mit der da zulässigen Maximalgeschwindigkeit ankommt. Außerdem müssten Rollstuhlfahrer - meist ältere Menschen - auch erst einmal mit dem Spiegel zurechtkommen und wenn er durch Regen beschlagen oder durch Schnee bedeckt ist oder überhaupt für ältere Menschen durch die nicht korrekte Einschätzung der Entfernung von einem Auto bzw. kein Auto zu sehen eine falsche Sicherheit vorgibt, alles nicht so einfach. Bremsschwellen würden die erlaubte Maximalgeschwindigkeit heruntersetzen; erfahrungsgemäß kommt es dann zum abrupten Abbremsgeräusch vor der Schwelle, drüberfahren (holpern) und direkt danach zum zackigen Anfahr-/Beschleunigungsgeräusch. Das wäre eine Schutzmaßnahme für die Rollstuhlfahrer, aber bei j e d e m ankommenden Fahrzeug eine permanente Geräuschbelästigung für die Anwohner. Um aber allen gerecht zu werden, könnte auch überprüft werden, ob es in diesem Bereich sinnvoll wäre, eine 30-km-Zone einzurichten und an der gefährlichen Stelle zusätzlich einen Zebrastreifen anzulegen. Damit könnten dann Rollstuhlfahrer und überhaupt Fußgänger die Straße sicher überqueren, weil Autofahrer anhalten müssen, wenn Passanten am Zebrastreifen stehen. Nur zur Info ein weitergehender Tipp zu Zebrastreifen für Hauptverkehrsstraßen, wenn da die üblichen Zebrastreifen von Autofahrern all zu sehr ignoriert werden: https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Buchholzer-wollen-3D-Zebrastreifen-testen,zebrastreifen134.html Freundliche Grüße Lein
 

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