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28.02.2018

Lesezeit: etwa 3 Minuten

Listen ordentlich gestalten! Regine Land fordert eine Digitalisierungsoffensive

Zum Haushaltsplan 2018/19 brachte die FDP Fraktion zur Produktnummer 0115100 einen Antrag zur Digitalisierungsoffensive ein und wollte 10.000.- Euro zusätzlich in den Haushalt eingestellt wissen.

Die Stadtverordnete Regine Land von der NPD Fraktion ging in ihrer Rede auf diesen Antrag ein und legte dar was unter einer Digitalisierungsoffensive wirklich zu verstehen ist und wie Fortschritte errreicht werden können und gleichzeitig enorme Summen eingespart werden:

"Nun ich möchte Herrn Wehrenpfennig beipflichten was die Seiten von Wetzlar.de betreffen. Es spricht nicht gerade für die Stadt Wetzlar das man sich durch umständliche Klickhierachien um es einmal so zu nennen, durcharbeiten muss um zum Ziel zu gelangen.

Aber jetzt kommt die eigentliche Digitalisierungsoffensive.

Während fortschreitender Verwaltungsdigitalisierung sind Kopiergeräte um Unmengen an Papier zu produzieren nicht mehr zeitgemäß. Hier sollte die Anzahl der Geräte so reduziert werden, daß diese nur noch an den absolut notwendigen Stellen zur Verfügung stehen. In Anbetracht von 74.000 € jährlich geplanter Gerätemieten für Kopierapparate stellt sich ebenso die Frage ob mit dieser Unsitte des Ausleihens von Geräten nicht endlich mal Schluß gemacht wird. Eierlegende Wollmilchsäue mit Fax-, Kopie- und Druckfunktionen werden immer günstiger und somit auch die eigentlichen Anschaffungskosten. Üblicherweise sind Mietverträge auf 4 bis 5 Jahre ausgelegt. Hier herrscht also bereits enormes finanzielles Einsparpotential.

Besser als der Kopierapparat ist natürlich der Scanner am Arbeitsplatz und die konsequente Digitalisierung von (auszufüllenden) Formularen auf der Netzseite wetzlar.de und interner Verwaltungsvorgänge, so daß diese durch den Bürger bereits lesbarer ausgefüllt werden und somit wiederum durch die Stadtverwaltung leichter und schneller zu verarbeiten sind. Ebenso steigt dadurch die Auffindbarkeit bei verwaltungsinternen Suchvorgängen. Wiederum Zeit und somit Steuergelder gespart.

Bei Softwarelizenzen besteht ebenso riesiges Einsparpotential.

Hier ist eine Grundlegende Überlegung durchzuführen, daß man sich von einem durch Geheimdiensten durchlöcherten Betriebssystem, wie es beispielsweise Windows ist, entledigt und die Stadt Wetzlar in ein freies Betriebssystem wie Linux einsetzt. Die Oberflächen haben sich in den letzten Jahren soweit angeglichen, daß nur kurze Gewöhnungszeiten für die Verwaltungsmitarbeiter auftreten sollten. Die ursprünglichen Programme können mitlerweile auch durch Emulatoren, beispielsweise WINE (ausgesprochen wie der Wein auf Deutsch) auf Linux zum laufen gebracht werden. Hier besteht also Einsparpotential und die regelmäßigen Lizenzkosten werden niedriger sein. Der ein oder andere Einwand, man erhöhe durch die Umstellung die Notwendigkeit von Schulungen ist zwar in gewissem Maße zutreffend, dies ist langfristig jedoch immer noch günstiger.

Sogenannte "cloudbasierte" Anwendungen und Datenbanken sind aus Datenschutzgründen gänzlich abzulehnen und als lokale Serveranwendungen zu etablieren. Auch hier besteht also finanzielles Einsparpotential. Leider sind im Bereich Internetlizenzen keine konkreten Angaben im Haushaltsplan hinterlegt. Lizenzen könnten beispielsweise für die Nutzung und Verwendung von Bildern anfallen. Auch hier könnte durch einen Stadtangestellten selbst Bilder angefertigt werden um diese einzusparen, falls vom gewünschten Motiv her möglich. GEZ-Gebühren sind in Gänze zu streichen, da die Stadt Wetzlar nicht dafür zuständig ist, Regierungspropaganda zu finanzieren. Die Telekommunikationskosten sind ebenso zu prüfen, so daß die Stadtverwaltung Wetzlar nicht mehr monatlich 7882,50 Euro ausgibt.

Sie sehen, werte Damen und Herren, es besteht per se bereits enormes finanzielles Optimierungspotential bei internen Vorgängen.

Zahlen 2019 2018 2017 2016

Instandhaltung von IT-Ausstattung 12.000 E 12.000 € 12.000 E 9.436,79 E

(Zubehör, Ersatzteile, Dienstleist.)

Wartung und Service Telefonanlagen 53.200 € 53.200 € 53.200 € 49.828,28 €

Verarbeitungskosten Rechenzentrum 176.360 E 174.360 E 174.360 E 178.347,71 €

Gerätemieten für Kopierer 74.000 € 74.000 € 76.000 € 67.427,04 €

Softwarepflege- und Wartungsverträge 240.150 E 240.150 E 240.150 E 199.644,75 E

Der Mittelmehrbedarf kommt einerseits aufgrund regelmäßiger vertraglicher Preisanpassungen zustande.

Lizenzen Internet 8.500 E 8.500 E 8.500 E 11.701,75 E

GEZ-Gebühren Rathaus 6.680 € 6.680 € 8.880 € 8.296,82 €

Telekommunikationskosten 94.590 € 94.590 € 94.590 € 83.866,51E

Aus- und Fortbildung IT- 25.000 E 30.000 E 30.000 E 21.667,61 €

Fachamtsanwendungen"

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